Berufliche Biografie
Jahrgang 1956
Seit 1984 bin ich als selbstständige Rechtsanwältin in Bonn tätig. Seit 2003 arbeite ich in einer Bürogemeinschaft mit Rechtsanwältin Martina Lörsch (www.martina-loersch.de) zusammen.
Als Fachanwältin für Familienrecht bin ich spezialisiert auf die Scheidung deutscher und ausländischer Ehen und die mit der Trennung und Scheidung zusammenhängenden finanziellen Regelungen (Unterhalt, Zugewinnausgleich, Versorgungsausgleich). Das Wohl der Kinder liegt mir bei der Regelung der Trennungs- und Scheidungsfolgen besonders am Herzen (Sorgerecht, Lebensmittelpunkt, Umgang). Ein weiterer Schwerpunkt meiner familienrechtlichen Tätigkeit sind Schutzanordnungen nach dem Gewaltschutzgesetz bei innerfamiliärer Gewalt (Verweisung aus der Ehewohnung, Kontaktverbot, Bannmeile).
Bis ca. 2005 war auch die strafrechtliche Vertretung (Nebenklage) von Gewaltopfern, insbesondere von Kindern und Jugendlichen in Strafprozessen wegen Kindesmissbrauch und Vergewaltigung, ein Schwerpunkt meiner Arbeit.
Seit 1997 bin ich Mitglied im Deutschen Juristinnenbund (www.djb.de) und war dort von 1997 bis 2003 in der Strafrechtskommission aktiv.
Von 1993 bis 2006 habe ich als Dozentin des Feministischen Rechtsinstituts Bonn/Hamburg e.V. (www.feministisches-rechtsinstitut.de) Fortbildungsseminare für Rechtsanwältinnen (Nebenklage in Sexualstrafverfahren, Gewaltschutz) gegeben.
Für die Fachhochschule Frankfurt habe ich 2001 als Dozentin im Bereich der interdisziplinären Qualifizierung von Angehörigen der Sozialberufe zur Sozialpädagogischen Prozessbegleitung in Strafverfahren gearbeitet.
Aus dem interdisziplinären Buchprojekt „Opferschutz im Strafverfahren“, herausgegeben von Friesa Fastie (siehe Publikationen) haben die Autorinnen und Autoren ein Weiterbildungskonzept für eine professionelle Prozessbegleitung von Kindern und Jugendlichen in Strafprozessen entwickelt. Zur Durchführung der ersten berufsbegleitenden Weiterbildung zur/zum Sozialpädagogischen Prozessbegleiter/in (RWH) als Pilotprojekt unter der Schirmherrschaft von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries haben wir 2004 den gemeinnützigen Verein Recht Würde Helfen - Institut für Opferschutz im Strafverfahren e.V. mit Sitz in Berlin gegründet . Inzwischen finden die Weiterbildungen regelmässig statt. Den aktuellen Flyer mit Themen, ReferentInnen und Terminen finden Sie unter www.rwh-institut.de ).
In Bonn beteilige ich mich seit 1995 regelmässig an der von der Frauenberatungsstelle TuBF – Therapie, Beratung und Coaching e.V . (www.tubf-frauenberatung.de) angebotenen Rechtsinformation für Frauen.
Berufsbegleitend habe ich seit 1989 eine mehrjährige Ausbildung in NLP (Neuro-Linguistic-Programming) mit dem Abschluss „Master-Practitioner“ absolviert und zur fortlaufenden Unterstützung meiner Arbeit mit häufig traumatisierten Mandantinnen und Mandanten weiterhin über viele Jahre an REaLATIONSHIP-Training-Seminaren bei Cordula Ehms und Ray Wilkins (www.timeandspacefactory.com) teilgenommen.
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